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1822 wurde Karl Georg von Wächter ordentlicher Professor und Doktor der Rechte.
1822 heiratet er Johanne Emilie Baumeister aus Hamburg. Aus dieser Ehe gingen 2 Söhne und 2 Töchter hervor.
1825 bis 1833 nahm er eine Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen an und war dort außerdem Rektor (1825-1828) und Vizekanzler.
Von 1833 bis 1835 lehrte er an der Universität Leipzig.
1835 wurde er Kanzler in Tübingen und Mitglied, später Präsidenten (1839-1851) der württembergischen
Abgeordnetenkammer des Landtages. Karl Georg von Wächter wurde zum Ehrenbürger der Stadt Tübingen ernannt.
1842, am 04. Februar, wurde sein 2. Sohn, Karl Alfred in Stuttgart geboren. Er war es, der 1872 das Rittergut von Röcknitz in seinen Besitz übernahm und dieses bis zu seinem Tod im Jahre 1914 führte.
Im Jahre 1851 ging Karl Georg von Wächter nach Lübeck und fungierte dort als Oberappellationsgerichtspräsident am höchsten Gerichtshof.
1852 bekam er eine Berufung als Professor an die Universität Leipzig und folgte dieser.
1855 wurde Karl Georg von Wächter zum Mitglied des Staatsrats durch den sächsischen König ernannt.
In den Jahren 1858 und 1859 begleitete er das Amt des Rektors an der Universität Leipzig.
Im Jahr 1859 wurde Karl Georg von Wächter zum Ehrenbürger der Stadt Leipzig ernannt.
Im Jahr 1860 gehörte von Wächter zu den Mitbegründern des Deutschen Juristentages. Er wurde dessen erster Präsident und anschließend noch fünfmal in dieses Amt gewählt.
1869 erfolgte seine Ernennung zum wirklichen Geheimrat. Der König von Sachsen erhob ihn im gleichen Jahr in den erblichen Adelsstand.
Karl Georg von Wächter starb am 15. Januar 1880 in Leipzig.
Beerdigt wurde er am 18.01.1880 in Röcknitz bei Wurzen.
Eine Stuttgarter Zeitung schrieb u.a. folgendes über ihn: „Seine Ruhestätte hatte er auf dem Dorfkirchhof des nahe gelegenen Ritterguts seines jüngeren Sohnes erwählt, neben dem Grabe einer als Pfarrfrau zu Röcknitz ihm vorangegangenen Enkeltochter.“ (aus Schwäbischer Merkur: Zum Gedächtnis seines 100. Geburtstags, 1897, Dr. jur. Karl Elben)
Im Jahr 1884 wurde eine Straße in der Leipziger Südwestvorstadt nach Prof. Dr. Karl Georg von Wächter benannt.
Im Jahr 1897 errichtete der Rat der Stadt Leipzig die Karl-Georg-von-Wächtersche Stiftung, aus der jährlich 120 Goldmark für ein Stipendium bezahlt wurden.
Fazit:
Karl Georg von Wächter hat als Lehrer und Schriftsteller sowohl Privatrecht als auch Strafrecht und Rechtsgeschichte behandelt und erwarb sich auf jedem dieser Gebiete hohes Ansehen, so dass er bis heute zu den größten deutschen Juristen gerechnet wird.
Sein bedeutendstes wissenschaftliches Werk ist das in den Jahren 1838 bis 1851 erschienene "Handbuch des im Königreich Württemberg geltenden Privatrechts".
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